Tagebuch von Henri HochofenJanuar 2008<<< aktuell >>>Dienstag, 1. Januar 2008 (Neujahr)
Das Baby erlaubt uns keine gemeinsame Neujahrsminute im Freien und guckt sich das Feuerwerk mit mir vorm Fenster an. Die großen Kinder ballern gemeinsam. Altersgrenzen verschwinden. Trotzdem Frühstück. Sonnenschein. Das Baby hat am Nachmittag hohes Fieber. Nadja bangt um die Abende. Number Four hat seine Erkältung überstanden und bringt Äpfel mit. Und Bohnen. Mit Lotte hat er uns ganz schön hinters Licht geführt. Elizabeth berichtet von Johns Stapel zu verschenkender Bücher. Und Nadja kann nicht erklären, warum Julia Francks Mittelfrau die Mittelfrau heißt. Hieß ja auch die Mittagsfrau. Und hat den Namen von einer slawischen, laut Wikipedia sehr an der Flachsverarbeitung interessierten Sagengestalt. John gefällt Sloterdijks Frisur nicht. Und Junior hat unser aller Mitgefühl. Mittwoch, 2. Januar 2008 (Warten auf die Ablösung)
Das Baby weiter krank. Aber nicht mehr so sehr. Nadja kann Ski laufen. Und ich fühle mich weiterhin. Wie die Legionäre in Gallien. Die auf die Ablösung warten. Lieblingsgegenstände des Babies in der Ferienwohnung. Der Heiland am Kreuze ohne Corpus. Und die Wanduhr. Bei manchen Menschen hat die Erziehung sehr gefruchtet, sagt Nadja. Lisa und Bart begeistert vom Ski-Kurs. Da nimmt man das Notebook mit in Urlaub und kann sich trotzdem nicht per ssh auf dem Server einloggen. Im Café Rainhard komm’ ich nicht an der Firewall vorbei. Und im Hotel Crystal hatt’ ich wahrscheinlich vergessen, den Proxy rauszunehmen. Mit o2-Handy kann man in Österreich nicht mal die Auskunft anrufen. Donnerstag, 3. Januar 2008 (Goldpiste)
Nadja kommt von der Piste ab und gerät beinahe auf die Stefan-Eberharter-Olympia-Abfahrt. Beheizte Sessellifts und Après-Ski mit Finger in den Po. Holario. Und Mexiko. Bam-Bam zerlegt den Kindersitz. Das Fieber ist wohl vollständig verschwunden. John schlägt vor, das Brett wieder anzukleben. Die Ski-Fahrer genießen die kleinkinderfreie Zeit und übernehmen gerne zusätzliche Einkaufsaufgaben für Kleber und Hipp Folgemilch. Number Four läßt vier Sardellen übrig. Die Teenager mischen sich unter die Erwachsenen und steuern das Gespräch. Knackende Knie und Kikero. Freitag, 4. Januar 2008 (Consummatum est)
Föhn. Nadja fährt nur halbtags Ski und verzichtet auf die Pause. Spaziergang über den Fügener Friedhof. Schon Elizabeth und Maggie wurden im Café Sailer die frisch gedruckten Eiskarten aus der Hand gerissen. Warum nicht auch Bam-Bam? Pünktlich zum Abendbrot erscheint der Vermieter, der ohne Zaunpfahl nie aus dem Small Talk herausgefunden hätte. Kinder wurden am letzten Abend rasch zu Bett gebracht. Teenager ziehen die Tankstelle einem Tête-à -tête im Restaurant vor. Die Homeboys gehen laut Nadja wieder jeden Zweibeiner aus der niederbayerischen Heimat durch. Schizophrene aus der besseren Gesellschaft können auch künftig auf einen Studienplatz in Medizin hoffen. Ich werde mich hüten, bei einem Vorstellungsgespräch ein gelesenes Buch zu erwähnen. Wenn einer wie John dann nach Siggi-Jepsen und der Schlüsselszene in der Deutschstunde frägt. Zumal ich besagtes Kettchen eher dem großen Mahlke zugeordnet hätte. Number Four kooperiert nur noch mit bayerischen Kollegen. Der Urlaub geht zu Ende. Mit ein bißchen Johannes-Evangelium. Samstag, 5. Januar 2008 (Blitzeis)
Number Four flüchtet im Morgengrauen. Die Endreinigung beginnt pünktlich um neun Uhr. John HomeBoy darf die Gitarre und den Verstärker beim nächsten Urlaub nicht mehr mitnehmen. Die Kinder werden ja auch größer. Nadja sucht und findet staufreien Weg aus Österreich. Und sehnt sich nach einem Ort, in dem die Welt noch heil ist. Blitzeis in Niederbayern. Nadja möchte nicht mit mir im gleichen Wagen fahren. Damit Bam-Bam kein Vollwaise wird. Erinnert mich zu sehr an New Hampshire. Simone recherchiert auch bei Wikipedia. Die Großen gucken Keinohrhasen. Sonntag, 6. Januar 2008 (Ti-Ta)
Fahrt nach Berlin. Ab Nürnberg normale Straßenverhältnisse. Nils repariert den quietschenden Scheibenwischer. Das Baby lernt sein zweites Wort. Nach “Da”. “Tick-Tack”. Die Wanduhr und der Heiland. Die Erziehung trägt Früchte. Frau Blum statt Krieg und Frieden. Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen. Montag, 7. Januar 2008 (Der Kaffee ist fertig)
Bam-Bam zum Arzt geschickt. Christbaum raus. Dolce-Gusto-Kapseln gekauft. Trinke nur noch Tee statt Kaffee. Heißen Tee. Morgen arbeiten. Die Erkältung beginnt gerade erst. Fühle mich urlaubsreif. Streit ums Fernsehprogramm, um Ohropax. Agression trifft Hilflosigkeit. Dienstag, 8. Januar 2008 (Ich hab’ die Kondome genommen)
Immer noch Collocation. Kondome und Gleitmittel auf meinem Schreibtisch. Immerhin laut Stiftung Warentest. Sehr gut. Password dreimal falsch eingegeben. Account gesperrt. Neue Bugs entdeckt. Das Baby kann angeblich schon ohne Schnabelaufsatz trinken. Nadjas Virus entpuppt sich als meine Proxy-Einstellung im Internet-Café. Sie kauft mir die Lachsöl-Kapseln von Doppelherz. Und Nasentropfen. Bam-Bam lernt und lernt. Heute tüt-tüt am Bobby-Car. Mittwoch, 9. Januar 2008 (Kita-Tränen)
Nadja besichtigt die ersten Kindergärten. Ich möchte Bam-Bam noch nicht abgeben. Wirkt gerade so glücklich. Und lernt so schnell. Donnerstag, 10. Januar 2008 (Ohren auf)
Bekomme in einem Marktwert-Vorstellungsgespräch Kritik an meinem Bewerbungsfoto zu hören: “Niemals die Nase über den Ohren!” Soll überheblich wirken. Französisch soll ich auch aus meinem Lebenslauf streichen, meinte die französische Referentin, nachdem sie keine Antwort auf ihre Frage erhalten hatte. Selbst um Latein mußte ich kämpfen und berief mich auf altsprachliche Personalchefs. Nadja holt sich so was wie ‘nen vorläufigen Kita-Gutschein aus dem Vorhof der Hölle. Damit meint sie das hiesige Jugendamt. Clinton schlägt zurück. Freitag, 11. Januar 2008 (Klinsmann kommt zurück)
Bam-Bam stülpt Ringe über den Kegel und wundert sich, daß ihm das mit den Bauklötzchen nicht gelingt. Er kann sich momentan recht lange selbst beschäftigen. Mit seinem Spielzeug. Wenn genug da ist. Wir interpretieren das Penzberger Modell gerade sehr großzügig. Klinsmann wird als neuer Bayern-Trainer vorgestellt. Minuten später treffen die ersten sms ein. Zorro und Number Four. Kahn ist dann ja schon weg. Matthäus ist gespannt, wer für Klinsmann die Trainingsarbeit übernimmt. Und ich werde ihn wohlwollend beurteilen müssen. Wie alle Bayern-Trainer vor ihm. In der Arbeit muß künftig jeder jeden ersetzen können. Erich möchte uns seine neue Freundin vorstellen. Und schon wieder fällt einem Kollegen auf, daß ich in den letzten Monaten irgendwie zugelegt haben muß. Nadja findet Rauchen cool. Samstag, 12. Januar 2008 (Kieberer aus Wien)
Mal wieder Sokos “I kill her” gehört. Bayern schlägt China 7:2. Erster Einkauf bei Freßnapf. Es gibt sehr viele Tierfreunde. Einige unterhalten sich angeregt über coole Katzenclos. Mehr Auswahl bei Katzenfutter als bei Tiernahrung. Winehouse wird familienweit bedauert. Berlin-Opa bereitet sich auf Babysitter-Aufgaben vor. Sorgen um den Sinn für Rechtsstaatlichkeit. Kottan Folgen Eins und Zwei. A schlafendes Baby gibt’s kaans. Bam-Bam weiß, was er will und wie er darauf aufmerksam machen kann. Aber wie bringt man ihm bei, daß er nicht immer alles kriegen kann. Familiengeburtstage liefern vier Richtige im Lotto. Sonntag, 13. Januar 2008 (Grunewald)
Wochenend und Sonnenschein. Nadja gibt mir frei bis zum Mittagsbrei. Dann ging’s nach Grunewald. Spazierengehen. Um die Sandgrube herum. Als Sektenchef würde mich der Teufelsberg auch interessieren. Nach dem 18. vorbeilaufendem Hund deutet Bam-Bam ein verlegenes “Wa-Wa” an. Ohne Diclofenac fast bewegungsunfähig. Galilei prangert die Salatlüge an und läßt mich betroffen zurück. Montag, 14. Januar 2008 (Kalorienbewußtsein)
Greife zu Banane und Mandarine. Statt zum Schokoriegel. Es geht doch. Die Kollegen zeugen weiter. Baue meine Jira-Tickets ab. Erich kann ein “R” abwehren. Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will. Steht auf dem Lesezeichen eines Judasfluch-Lesers. Und ich weiß immer noch nicht, wie man Michel Eyquem de Montaigne ausspricht. Bam-Bam wird der Kita-Platz um die Ecke genommen. Muß in Hagen ein Urlaubssemester beantragen. Dienstag, 15. Januar 2008 (Poderoso caballero es don cenicero)
Bam-Bam schläft weiterhin unruhig. Nadjas Vorstellungsgespräche werden immer länger. Der Opa hat das Baby müde gelaufen. After-Work-Party in Brandenburg. Mit Aschenbechern. Wirte bleiben bis 1. Juli straffrei. Man interessiert sich für Lateinamerika. Für Kündigungen in der Probezeit. Für’s Sushi-Rollen. Inside is out. In welchen Berliner Kneipen man von Fremden gefragt wird, ob man das Glas austrinken könne. Erich redet mir ein Bier zu viel ein und zahlt nach mir den Rest. Guter Trick. Mittwoch, 16. Januar 2008 (Gutsy Gibbon)
Rechner neu installiert. Nadjas Gehaltsvorstellungen werden vorerst um 30 Prozent nach unten korrigiert. Großes Unbehagen angesichts des Berliner Schulsystems. Weil die mündlichen Noten im Vergleich zu den schriftlichen weiterhin doppelt gewichtet in die Bewertung eingehen. Donnerstag, 17. Januar 2008 (Erholungsurlaub)
Urlaubstag. Weil Nadja schon wieder zwei Vorstellungsgespräche hat. Ausgerechnet bei Bam-Bams Mittagsschlaft klingelt zweimal das Telefon. Das Elterngeld müßte durch ein Kindermädchen ergänzt werden. Für 18 Jahre. Bam-Bam zerlegt alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Freitag, 18. Januar 2008 (Mauerblümchen)
Erich droht mit Berti Vogts als Cotrainer oder mit Menotti. Ich denke noch, was macht Elmar Wepper in der ersten Reihe beim Bayerischen Filmpreis. Wieso sitzt Uschi Glas nicht hinter ihm? Da bekommt der wirklich seinen. Filmpreis. Doris Dörries neuer Film Kirschblüten Hanami hat auf der Berlinale Premiere. Wenn ich an Karten komme, würde ich glatt hingehen. Zwei Gläser Wein können ganz schön gefährlich sein. Bam-Bam läuft versehentlich zehn Schritte allein. Nadja möchte Bam-Bams Tragegestell auf der Grünen Woche einweihen. Mauerfilme kommen scheinbar nicht mehr ohne Veronica Ferres aus. Nächsten Sonntag. Das Wunder von Berlin. Samstag, 19. Januar 2008 (Grüner Samstag)
Sauwetter. Trotzdem Grüne Woche. Wollten Bam-Bam zeigen, daß Kühe weder lila noch so klein wie in den Bilderbüchern sind. Vegetarische Klimaschützer stimmen uns auf dem Weg vom Parkplatz ein. Daß die Dali-Ausstellung verlängert wurde, sollte nun auch allen klar sein. Gleich in der ersten Halle, ich denke, es war Österreich, lädt man uns auf ein Glas Saft ein. Tolle Veranstaltung. Die Grüne Woche. Dachte ich noch. Da setzt sich der Kellner zu uns an den Tisch. Und stellt sich vor. Pallhuber. Drittgrößter Winzer in Deutschland. Bla bla bla. Um ihn zum Schweigen zu bringen, wollen wir eine Flasche mitnehmen. Was nicht ging. Man kann nur bestellen. Nur Kisten. Und in der Kiste sind nicht sechs, sondern 24 Flaschen. Ich werf’ Nadja noch einen Ball zu, um die Sache abzuschmettern, doch sie läßt ihn abprallen. Ich unterschrieb. Im Kleingedruckten steht ja, daß Pallhuber das Recht auf Widerruf auch dort gewährt, wo es der Gesetzgeber nicht vorsieht. Ich hoffe, ich muß nicht wegen arglistiger Täuschung prozessieren und nehme mir ein Beispiel an Galilei. Schafe und Ziegen fesseln Bam-Bam mehr als Rinder und Schweine. Das Pony, das sich in der völlig überfüllten Halle 25 unter die Besucher mischt, entpuppt sich als befelltes Stiefelpaar einer älteren Dame. Doku-Drama auf arte über Katharina, die Große. Nadja möchte gleich wieder eine Biographie dazu lesen. Das Baby wird mutiger. Die Schritte ohne Stütze häufen sich. Wegen seiner Freude am Auseinanderbauen erweitern wir das Duplo-Lego-Sortiment. Sonntag, 20. Januar 2008 (Sind Wonnen und Wohnen etymologisch verwandt?)
Wohnen. Von früh bis spät. Und gucken, so oft Bam-Bam uns läßt, die Fernsehfassung von Fanny und Alexander. Oskar Ekdahl wird gespielt vom Vater des Michl aus Lönneberga. Hin und wieder gelingt Bam-Bam das Errichten eines Turms aus zwei Bauklötzchen. Beim betreuten Wohnen gegenüber, Raucher sehen mehr, dürfen die Senioren länger aufbleiben, als seinerzeit im Pflegeheim. Montag, 21. Januar 2008 (Schwarzer Montag)
Auf meine Stock Options brauch’ ich nicht mehr zu schauen. Auch Apple besucht mit Nachwuchs die Grüne Woche. Allerdings ohne Saft zu kaufen. Redet sich auf mangelnde Spontanität raus. Fünf Stunden nach einem Leerzeichen gesucht. Bam-Bam krabbelt mir freudig entgegen, als ich von der Arbeit komme, und quietscht minutenlang rum. Dienstag, 22. Januar 2008 (Ein echter Niederbayer)
Die Post vom Weihnachtsurlaub durchgesehen. Da lag auch ein neues Baby-Foto bei. Aus dem Hause der Karrierefrau von der Au, mit dem Untertitel. So sieht ein echter Niederbayer aus. In München geboren. Bam-Bams Laufversuche werden immer unberechenbarer. POC. Proof of concept. Da war es wieder. Das häßliche Wort. Aus einer an Überfluß mangelnden Zeit. 20 Nationen in einer Kita. Hört sich für mich nicht ideal an. Erich befürchtet, die Kinder kämen dann nach Hause. Mit. Voll krass. Der Teenager pubertiert. Und der Säugling findet Einschlafen doof. Er kann übrigens immer noch kein “U”. Da hören sich die Laute der Kuh an wie “Mama”. Horst Seehofer nutzt kein Nokia mehr. Mittwoch, 23. Januar 2008 (Ordentlich saufen)
Apple hat uns oben verpetzt. Bam-Bam hat deutlich “Baba” gesagt. Lasse ich gelten. Nadja läßt sich über ihre Erfahrungen mit Spongebob-Merchandising-Kunden aus. Weil ich wieder öffentlich fahre, komm ich wieder dazu, ein bißchen im Kanon zu lesen. Grillparzers rührenden armen Spielmann abgeschlossen. Von Droste-Hülshoffs Judenbuche behalte ich nur die Definition eines ordentlichen Säufers. “Einer, der nur an Sonn- und Festtagen in der Rinne lag und die Woche hindurch so manierlich war wie ein Anderer.” Einer, der nur ab und zu in der Rinne liegt, wie es für die mittlerweile gemäßigten Homeboys zutrifft, kann demzufolge als außerordentlicher Säufer tituliert werden. Donnerstag, 24. Januar 2008 (Vorüber)
Aufzeichnungen verloren. Donnerstag, 24. Januar 2008 (Da da da)
Kampf um Wartbarkeit und Redundanz. Schon wieder ein neuer Chef. Schnee in Damaskus. Nadja findet weitere Kita in West-Berlin. Fehlt nur noch der Arbeitsvertrag. Verbrechen wird wieder einfacher. Nicht bei der Société Général. Himmel. Soviel aigu. Nein. Jetzt wo DNA künstlich erzeugt werden kann, läßt man sich ein Kind klonen mit der gefälschten DNA von Boris Becker. Die armen Genlabore. Erich droht mir immer noch mit Lehmann als neuen Bayerntorhüter. Aber mich kann eigentlich nur noch eine Rückkehr von Lothar Matthäus schocken. Irgendwann in der Nach-Klinsmann-Ära. Nadja meint, Bam-Bam hat heut’ über 400 Mal “Da” gesagt. Zudem weigert er sich immer noch konsequent, in die Hände zu klatschen. Freitag, 25. Januar 2008 (Ferien im Kinderzimmer)
Wieder mal um 7:30 im Büro und einen halben Urlaubstag geopfert. Für Nadjas Vorstellungsgespräche. Bam-Bam läuft vom Couch-Tisch bis zum Regal. Allein. Und beißt und kratzt. Auch Van Gough hat nun seinen ersten Zahn. Nils ißt seinen ersten Rettich. Nadja wirft die neue Bärchenstreich in den Hausmüll. Und beim Karneval in Franken heißt’s wieder mal. Gleicher Sender. gleiche Uhrzeit, gleiche Witze. Samstag, 26. Januar 2008 (Reality buys)
Appfuse2 runtergeladen. Ein bißchen über Aspekte nachgelesen. Großeinkauf bei Real mit zwei Einkaufswägen. Nadjas Schnitzel scheint perfekt gewesen zu sein. Bam-Bam läuft und läuft und läuft. Die nächste Beule wird von Kinderschokolade versüßt. Später verwechselt man noch Radeberg mit Radebeul und Altenpflege mit Sterbebegleitung. Auf dem Fitnessgerät zieht sich auch eine Folge Frasier hin. Sonntag, 27. Januar 2008 (Hessen hat gewählt)
Richie begeht den Geburtstag mit Brunch, Kuchen und Telefonieren. Diclofenac-Lieferung ist in die Wege geleitet. Bam-Bam läuft mutig von Mama zu Papa. Und umgekehrt. Deutet auch schon klar auf verschiedene Gegenstände. Wie Lampe. Fenster. Schaf. Und. Fernseher. Ard-Wahlstudio setzt bei der hessischen Landtagswahl mal wieder aufs falsche Rechenmodell und ruft die rot-grüne Koalition aus. Was zu erwähnen, Steffen Seibert sich nicht verkneifen konnte. Im Gegensatz zu manchem Kritiker finde ich, daß Das Wunder von Berlin seinen Rosamunde-Pilcher-Sendeplatz durchaus verdient hat. Montag, 28. Januar 2008 (Genitivus antiquus)
Java-Keywords native und goto. Werbeaktionen im Straßenverkehr haben zu hohe Streuverluste. “…im perlenden Grase tönte der sehnsüchtigen Wachtel eintönend Minnelied.” Zu dem Zitat paßt der Name des Autors. Bei Jeremias Gotthelf lebt der Genitiv noch. “…und nahm dazu fleißig aus der langen Weste tiefer Tasche das Feuerzeug…” Nadja wird zu einem weiteren Bewerbungsgespräch eingeladen. Da müssen wohl die Großeltern ran. Mein Urlaub wird knapp. Hoffentlich findet sich für Roland Koch bald ein Amt in Brüssel. Ausflug nach Mitte und zurück. Wir rauchen zu viel. Dienstag, 29. Januar 2008 (Der verhängnisvolle Einfluß einer Waage auf den Appetit)
Kurzer Blackout an der Fußgängerampel. Ein Blick auf die Waage verleiht manchmal Flügel. Oder Appetit. Freemarker-Templates werden auf Dauer etwas langweilig. Geheimnisvolle Verschlußsache soll morgen steigen. Bayern in der zweiten Hälfte souverän. Thomas Schaaf schien mit der Niederlage in Dortmund sehr zufrieden. Bam-Bam äußerst schlafrenitent. Mit leicht erhöhter Temperatur. Von der Impfung letzte Woche? Oder kommt gar ein Backenzahn? Man weiß so wenig. Nadja kauft Wein bei Rossmann. Mittwoch, 30. Januar 2008 (Kita-Gutschein)
Bam-Bams Temperatur wieder zurückgegangen. Er hat ‘nen Kita-Gutschein und füttert das Meerschwein. Vier Huskies schulen um. Von Schlittenhund. Auf Rollerblader-Hund. Komme doch nicht am Jahresgespräch vorbei. Richie hat Bam-Bam das Winke-Winke gelernt. Jesus-Video. Just another time machine. Stellenangebote mit Java-Rätseln. Doof, wenn man dann nur zwei von vier Fehlern entdeckt. Donnerstag, 31. Januar 2008 (Kita-Besichtigung)
Schwere Nächte. Bam-Bam um 2 a.m. topfit. Besichtigt tagsüber den Kindergarten. Soll ihm gefallen haben. Ein Headhunter bietet mir Stelle als Fertigungsingenieur an. « Vorherige Einträge
Last, but not least ... |
Betr.:Murmeltierjahr
Sehr geehrter Herr Hochofen,
wir befinden uns im Jahre 2008. Ist komisch, ist aber so. Diesen Umstand könnte man auch in der linksseitigen vertikalen Menüleiste berücksichtigen. Wenn. Man wollte.
Es grüßt der sympathisierende Münchener Firefox-www.hochofen.de/diary/01_2008diary.php-Startseiten-Inhaber,
Falk H.
Wenigstens auf das chinesische Neujahrsfest hätten Sie noch warten können. Grüße aus Punxsutawney.