Leser nerven Henri Hochofen.

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Apollo Samstag, 1. Mai 2004 19:55 Uhr
Ich vermisse Ihre schwarze Brille.
[H.H. kommentiert: Macht mich zu sexy. Auf der EU-Flagge sollte aber nicht ich, sondern Europa im Mittelpunkt stehen.]
Thôml Andretzky Samstag, 8. Mai 2004 12:31 Uhr
da bist du falsch informiert - das ganze jahr 2002, während meiner fortbildung postete ich weltweit!
"zieht den bayern die lederhosen aus!" panem gegen circenses.
[H.H. kommentiert: Dieser weltweiten Aktivitäten war ich mir durchaus bewußt. Es geht um die neu eintretende Phase Ihres Schaffens, um Ihre Entdeckung von Cut-And-Paste, Ihre Fähigkeit, die modernen Kommunikationsmittel zu benutzen und Ihre Publikationen im Zuge von Cross-Posting über diverse Gästebücher großflächig zu verteilen. (siehe hierzu Andretzky-Tagebuch, Andretzky-Gästebuch, Ringsgwandl-Gästebuch usw)]
Thôml Sonntag, 9. Mai 2004 13:39 Uhr
stichwort bayern: hab ich das wirklich gewollt? was meinst, "diplpsych" hochofen ???
[H.H. kommentiert: Das könnte nur die Diplom-Psychologin beantworten, die einst deine Geliebte war.]
Peter Wolfgang sen. Montag, 10. Mai 2004 22:22 Uhr
"Homer ist, wenn man trotzdem lacht." Genug Seiten um in den Stunden nach der schweren Niederlage, Trost in der Geschichte zu finden.
[H.H. kommentiert: Der Inhalt obigen Beitrages entspricht nicht unbedingt der Meinung von Georg Wilhelm Friedrich Hegel.]
T. Ammer Dienstag, 11. Mai 2004 07:47 Uhr
Hei...,
ich bin zwar kein niederbayerischer Aboriginal aber dafür ein bayrischer schwob in obefrange; also ich hab da folgendes problem:der siggi zimmerschied hat doch vor ein paar jahren so einen film produziert - vielleicht 5-8Jahre her - hab den Titel leider vergessen und jetzt bin ich auf der suche nach einer DVD oder Video, vieleicht kannst du mir da weiterhelfen oder gibst mir gleich die email-adresse von ihm, wenn du sie hast;
also wäre schön von dir was zu hören Mhg T. Ammer
[H.H. kommentiert: Koa Ahnung vom Internet und von Suchmaschinen. Aba DVDs oschaun woin. Der verehrte Kollege hat einen eigenen Web-Auftritt, www.sigi-zimmerschied.de. Der Film heißt Schartl. Kleiner Tipp, wenn Sie den Film erhalten. Schicken Sie ihn ungesehen wieder zurück. Hat das Scharfrichterhaus mit meinem Video auch gemacht.]
Basti Donnerstag, 13. Mai 2004 08:53 Uhr
eine der witzigsten Seiten, die ich bis jetzt gefunden habe!
Kompliment!
[siehe hierzu die H.H.-Standardbemerkung zu Lobhudelei]
Victor Horn Montag, 17. Mai 2004 00:47 Uhr
Wenn Du vom Schreiben leben müßtest, käme dann was anderes heraus?
Victor Horn
Woiwohn Gehtdifeinixan!
[H.H. kommentiert: Nun, die Intention, mit der ein Affe in den Spiegel hineinschaut, ändert das zurückkommende Bild im Allgemeinen nicht. Und wer behauptet, daß ich ohne Schreiben leben kann?]
Verona F. Donnerstag, 20. Mai 2004 20:00 Uhr
Lieber Henri,
[H.H. kommentiert: Die folgende Zuschrift bezieht sich u.a. auf den mittlerweile entfernten Satz: Eine gute Beziehung endet am bestem beim Abendessen]
"beim" [Abendessen] ist eine temporale Präposition und wird hier (Dienstag, 18. Mai 2004) in der kontrahierten Form mit einem definiten Artikel
richtigerweise als Dativpräposion verwendet.
Beim "am bestem" liegt ein Elativ vor, der, unseres Erachtens nach, eine zu starke "Vereinfachung" der deutschen Sprache vermeidend,
besser in der Form eines Genitives geschrieben werden sollte.
Wir wünschen Dir weiterhin viel Spaß, bei der Gestaltung Deiner tollen Internetseiten.
Bussi,
Deine Verona
1.Vorsitzende des Vereines "Der Dativ ist des Genitives Tod e.V."
P.S. Ostschlampe finde ich sehr witzig, es gibt ja so viele ! Ist sie es wert ?
[H.H. kommentiert: Es freut mich, daß meine täglichen Notizen nicht schnell überflogen, sondern sorgfältig dekonstruiert werden. Bin für die Auflösung binärer Oppositionen wie Dativ/Genitiv oder Dativ/Akkusativ immer dankbar. Auch freut mich dein werkimmanenter Interpretationsansatz. Bei der „Ostschlampe“ jedoch handelt es sich um eine wahre Begebenheit in einem Gericht zu Halle. ]
Bundesrechnungshof Sonntag, 30. Mai 2004 21:15 Uhr
Sehr geehrter Herr Hochofen,
Wozu brauchen Sie eine Kopfleuchte, wenn, wie Sie selbst sagen, ohnehin kein Table Dance stattfindet? (Tischschlampenmangel)
Die Finanzierung kann nicht bewilligt werden.
[H.H. kommentiert: Wenigstens empfehlen Sie keine Kopfstütze.]
Oliver Mainer Montag, 31. Mai 2004 23:51 Uhr
hallo, nette seiten !
ich habe ein paar Zeilen angehängt, die die überlebensfunktion beschreiben, die ja offensichtlich sehr ausgeprägt ist. war auch sehr einfach.
ciao,
Oliver
p.s. hoffentlich müssen wir nicht merkel programmieren - das ist zu komplex ...
anhang: Überlebensfunktion0.1
[H.H. kommentiert: Sehr geehrter Herr Mainer, da der Kanzler auf allen Plattformen gut aussehen will, muß Ihr Pseudo-Code in Java umgewandelt werden. Die Variablen und Konstanten wurden bereits übernommen. Wie aber Ihre While-Schleife und Weltmeisterprognose ein Maß für des Kanzlers Überlebensfähigkeit darstellen sollen, dies muss von Ihnen ausformuliert werden. Fangen Sie Exceptions ab! (Nach dem, was bis jetzt vorliegt, wäre Deutschland auch 1982 Weltmeister geworden, und wir hätten mehr Regen gehabt im vergangenen Jahr) Bitte berücksichtigen Sie solche Zusammenhänge bei Ihren Merkel-Vorschlägen gleich von Anfang an!]
Reiner S. Dienstag, 1. Juni 2004 22:29 Uhr
bist du schon mit deiner domain umgezogen ? die zugriffszeiten haben sich erhöht ...
[H.H. kommentiert: Umzug verzögert sich wohl bis Herbst und betrifft nur die Interaktion. Die Zugriffszeiten wachsen mit den -zahlen. Und lenken Sie nicht von Ihrem Proxyserver ab.]
Elke Giesecke Dienstag, 1. Juni 2004 23:41 Uhr
Hallo Henri, Du kannst Deine Fan-Post künftig wieder selber beantworten
Begründung anliegend.
<Elke Giesecke wrote:
<Sehr geehrter Herr Schabernack,
<Ihre Zuschrift wurde veröffentlicht und von Herrn
<Hochofen kommentiert.
<http://www.hochofen.de/kontakt/leserbriefe/leserbriefe004.html#01062004_2229
<Weiterhein viel Spaß auf www.hochofen.de.
<Mit freundlichen Grüßen,
<Ihre Elke Giesecke
<
<Reiner Schabernack wrote:
<dein quasi-beamtentum macht sich immer mehr bemerkbar.
<
<Elke Giesecke wrote:
<Sehr geehrter Herr Schabernack,
<Ihre Zuschrift wurde nicht veröffentlicht, da sie sich nicht
<auf Herrn Hochofen oder www.hochofen.de bezieht, sondern
<ausschließlich auf die weitgehend automatisch generierte
<Benachrichtigung Bezug nimmt.
<
<Trotzdem viel Spaß auf www.hochofen.de.
<Mit freundlichen Grüßen,
<Ihre Elke Giesecke
<
<Hallo Frau Giesecke,
<auf wen sollte es sich denn sonst beziehen ? Sie hätte ich nicht geduzt.
<Ausserdem ist Ihr automatisiertes Formular buggy. Nehmen Sie mal etwas
<TippEx und decken Sie das 3. 'e' (von vorne) in "weiterhein" ab.
<Sollte das wider Erwarten nicht funktionieren, stören Sie doch mal
<den Chef. Aber nicht so laut, ein onanus interuptus kann schmerzhaft
<sein. Und gehen Sie nur wenn der Nagellack schon trocken ist.
<
<Mfg
[H.H. kommentiert: Contenance, Reiner, Contenance. Ich muß es wieder auslöffeln. Und über 350 Googletreffer können nicht lügen. Weiterhein alles Gute.]
Reiner S. Mittwoch, 2. Juni 2004 20:12 Uhr
http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=analfabet&btnG=Suche&meta=cr%3DcountryDE
da kann ich drüber ...
[H.H. kommentiert: Ja. Die Rechtschreibreform.]
Uwe aus Zeitlarn Freitag, 4. Juni 2004 11:11 Uhr
Hi Henri,
mal a Frage. Hast eigentlich noch deine legendäre Kassette, die du bei jedem Seitenwechsel zu deinen legendären M. Tenniszeiten auf Vollanschlag gehört hast???
[H.H. kommentiert: Die verstaubt in einer dunklen Truhe. Bei den entscheidenden Spielen meiner Karriere wurden mir übrigens, es darf nicht verschwiegen werden, sogar die Kopfhörer untersagt.]
I can't Montag, 7. Juni 2004 17:15 Uhr
Würde die Wiederaufnahme der sexuellen Beziehung die Wiederaufnahme Ihrer mathematischen Studien an der Alma mater zur Folge haben ?
Immanuel
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,295543,00.html
[Zitate aus obiger Quelle: Regelmäßiger Verkehr verkürze das Studium... Wer dagegen enthaltsam lebe, „verkrampft schnell und ist unausgeglichen“... „Immanuel Kant hatte wenig bis gar keinen Sex und war trotzdem genial.“]
 
[H.H. kommentiert: Gerade jetzt, wo ich wieder mit Belletristik ins Bett gehe, halte ich beides für sehr unwahrscheinlich. Leider verkürzt regelmäßiger Verkehr nicht die Arbeitszeit.]
Reiner S. Montag, 7. Juni 2004 20:38 Uhr
nicht mein schuh
falls du das impliziertest. ich weiß doch , daß du nur in eine richtung zeigst, anstatt selber zu gehen.
Reiner
[H.H. kommentiert: Hackt nun jeder auf meinem Rheumatismus rum?]
Kachelmann Sonntag, 20. Juni 2004 21:35 Uhr
Windproblem
Handelt es sich bei Ihrem Windproblem um ein mathematisches oder ein physikalisches Problem? Sie bleiben hier sehr im Nebulösen.
[H.H. kommentiert: Ursprünglich hat uns Homeboy Junior durch Schräghalten eines Bierglases davon überzeugt, daß bei Wind weniger Regen in ein Glas fällt. Die mathematische Begründung kann unter Annahme von idealen konstanten Wolken und Windrichtungen jedoch einen Tag später nicht mehr nachvollzogen werden. Meteorologisch bleibt die Behauptung eventuell richtig, wenn man sich ins Fahrwasser von Turbulenzen und verwirbelten kleinen Tropfen begibt.]
Reiner S. Sonntag, 20. Juni 2004 23:27 Uhr
weder noch
Sehr geehrter Herr Kachelmann,
Sie als Wetterfrosch müßten es doch wissen, warum die Leiter hoch- und runtergestiegen wird.
In diesem Fall liegt es ähnlich. Ziel der Theorie war es, ein vorher festgelegtes Ergebnis zu bestätigen.
Oder: regnet es, wenn Sie es vorhersagen ?
Mfg
[H.H. kommentiert: Als ob ich Herrn Kachelmanns Anfrage nicht bereits beantwortet hätte. Und diskutierten wir nicht vielmehr ergebnisoffen über die Abhängigkeiten der Niederschlagsmessung von Windverhältnissen?]
Wilhelm (vom Chiemsee) Montag, 21. Juni 2004 16:33 Uhr
Wenns schräg regnet, regnets auf eine größere Fläche. Faktor 1/cos(alpha)
[H.H. kommentiert: Sie gehen womöglich von einer schrägen Wasserquelle aus, während uns idealisierte strichförmige Wolken vorschweben, deren Tropfen durch den Wind schräg zu Boden fallen. Betrachten Sie folgende Skizze.]
Windfehler bei Regenmessung?

[H.H. weiter: Man beachte die Länge der Wolke (hier a1) und berechne eventuell die entsprechenden Bodenabschnitte bei Windstille (a2) oder starkem Westwind (a3). Entsprechende allgemein anerkannte geometrische Axiome dürfen angewandt werden.]
Reiner S. Montag, 21. Juni 2004 22:57 Uhr
Sehr geehrter Herr W.,
die Aussage gilt aber nur, wenn Sie annehmen, die Erde sei rund.
MfG
P.S.
Lieber Hochofen, Westen ist nicht immer links ...
[H.H. kommentiert: Habe nun auch Rhein und Grasnarbe eingezeichnet, damit Sie dessen ganz sicher sein können. Und um weiteres Nachhaken zu verhindern, der Rhein fließt in das Bild hinein!]
Anonym Freitag, 25. Juni 2004 08:00 Uhr
Ihr asis seid doch alle Mutterficker
[H.H. kommentiert: In meiner Sendung wird niemand rausgeschmissen.]
Justin Case Montag, 28. Juni 2004 22:14 Uhr
Sehr geehrter Herr Hochofen,
 
auf der Suche nach einem geeigneten Anbieter für Kleiderschränke, stieß ich über google.de ("möbel euroindustriepark") auf Ihr Tagebuch. Obwohl mir rasch klar wurde, daß Sie mir aller Voraussicht nach nicht zu einem entsprechenden Möbel würden verhelfen können, erlag ich der Versuchung dennoch einige Passagen Ihrer Internet-Seiten zu lesen.
 
Vermutlich liegt der durch Ihr Tagebuch bei mir ausgelösten Faszination der gleiche Mechanismus zugrunde, wie der Erfolg von Seifenopern. Allerdings fehlt mir in Ermangelung eines Fernsehgerätes die Erfahrung, dies zu beweisen. Vielleicht gelingt es mir auch nur deshalb, mich in Ihre Ausführungen hinenzuversetzen, weil auch mit meiner Mitbewohnerin nie ein Koitus zustande kam.
 
Sei es eine nonkausale Konzidenz, oder das Ergebnis einer humanistischen Bildungskarriere, die mir selbst nie zuteil wurde. Ihr Schreibstil gefällt mir.
 
Mit vorzüglicher Hoch(ofen)achtung
Justin Case
[H.H. kommentiert: Sehr geehrter Mister Case, vielen Dank für Ihre Zuschrift. Leiden verbindet. In Seifenopern gibt es viel mehr Sex. Ein weiterer Grund für ein TV-Gerät. Das Zölibat ersetzt die humanistische Bildung und erfahrungsgemäß wird Ihre Mitbewohnerin meinen Schreibstil anders aufnehmen.]
King of the Trappers Dienstag, 29. Juni 2004 20:31 Uhr
Hallo Henri!
Wie Du weißt gibt es immer noch die Dich betreffende Wette mit mir selbst: Sie lautet: Nobelpreis oder Psychiatrie. Auch der letzte Samstag brachte keine weiteren zielführenden Erkenntnisse. Allerdings war Deine Körpersprache sehr verräterisch,...
[H.H. kommentiert: Nun hab ich den Rotstift. Das kann ich leider nicht veröffentlichen...]
... aber kann man das nicht ein wenig entspannter sehen? Was Dich und die Wette betrifft, so lasse ich den Barden sprechen:
 
"Doubtful it stood;
As two spent swimmers, that do cling together
And choke their art."
 
Macbeth, Act I, Scene II
 
Aber: Optimistisch in die Zukunft blickend brauche ich Deine Hilfe. Kannst Du mir zum besseren Verständnis Deines Diario vielleicht nochmals die Homeboys verraten?
 
Es grüßt Dich Dein Langzeitfan
[H.H. kommentiert: Sehr geehrter Master Trapper, ich dachte, es ging' um Stadelheim, nicht um die Psychiatrie. Einen Job in letzterer hab ich bereits hinter mir. So foul and fair a day I have not seen. Für den Nobelpreis favorisiere ich Homeboy Number Four. (Colchester 22460) Homeboy K. ist der, von dem Sie schon immer wußten, daß aus ihm was werden würde. Und Homeboy Junior will sicher anonym bleiben, den soll Number Four enttarnen. Sie sehen ihn ja in zwei Wochen. Die Namen sind je nach Lauf der Zeiten und Schwere der berichteten Ereignisse äußerst variabel und können nicht bijektiv zugeordnet werden. Ist schließlich kein Schlüsselroman hier. Und Frau Giesecke meint, wenn Sie jetzt immer noch versuchen, mir etwas Englisch beizubringen: „Man muß auch verlieren können.“]
Justin Case Freitag, 2. Juli 2004 20:19 Uhr
Sehr geehrter Herr Hochofen,
 
vielen Dank für Ihren trostreichen Kommentar meiner Zuschrift.
 
Daß mein Leserbrief Ihre Mitbewohnerin Claudia nicht würde schwach werden lassen, war zu erwarten. Denn, wie Sie bereits treffend bemerkten, würde meine Mitbewohnerin Ihren Schreibstil erfahrungsgemäß anders aufnehmen als ich. Also mußte Claudia meine Ausführungen wiederum in anderem Licht sehen als Sie. Ob sich die Aussicht auf Sex verbessern würde, indem die Mitbewohnerin des jeweiligen Korrespondenten für diesen als Ghostwriter fungiert?
 
Daß das Zölibat als Ersatz für humanistische Bildung geeignet ist, kann ich persönlich übrigens nicht nachvollziehen. Zumindest kann ich, trotz strenger Enthaltsamkeit, bisher keine Verbesserung meiner Lateinkenntnisse feststellen.
 
Es grüßt Sie herzlich
Justin Case
[H.H. kommentiert: Herr Case, die Chancen auf Sex wären wohl am größten, wenn wir unsere Mitbewohnerinnen austauschen würden. Wer im Zölibat lebt, kann auf manches Fremdwort verzichten. Ich sag nur Cunnilingus. Und laut Homeboy Junior darf sich Humanist nur nennen, wer sowohl Latein als auch Altgriechisch spricht, was für uns beide nicht zutrifft.]
Herr Argan Sonntag, 4. Juli 2004 15:46 Uhr
Lieber Herr Hochofen,
lieber Herr Case,
ich denke, Sie erfüllen alle Voraussetzungen um uns beizutreten. Kommen Sie !
Herr Argan
www.frustclub.de
[H.H. kommentiert: Monsieur Argan, da muß mal wieder dieser alte Witz von Groucho Marx herhalten: Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen...]
Reiner S. Mittwoch, 7. Juli 2004 21:48 Uhr
Henri,
der protest wäre aber unglaubwürdig, (1) da du dich schon des öfteren wie die axt im walde benommen hast. und es wegen deiner fehlenden kritikfähigkeit nicht einsiehst ->
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,307604,00.html
(2)
ausserdem nimmt dein aufgreifen von populistischen themen fdp-eske züge an. (3) wäre ein solcher protest mit dem handwerksmeister abgesprochen ?
Reiner
[H.H. kommentiert: Ihre Kritik (1) ist unglaubwürdig, da Ihnen das Aufgreifen des populistischen Themas Sex für Regenwald offensichtlich (3) nicht entgangen ist. Eigentlich erstaunlich, wo Ihnen Populismus bei SPD und Union noch nicht aufgefallen zu sein scheint. Wenn ich (2) richtig gelesen habe, bin ich intelligent, schüchtern und introvertiert. Unbestritten. Aber zeige ich im Web etwas, das ich im normalen Leben eher verstecke? Bloß weil ich nicht gern telefoniere?]
Justin Case Freitag, 9. Juli 2004 01:12 Uhr
Verehrter Herr Hochofen,
ich bitte Sie, meinen nachfolgenden, offenen Brief an Herrn Argan auf Ihrer Leserbriefseite zu veröffentlichen, damit der Zusammenhang weiterhin ersichtlich bleibt.
Mit vielem Dank im voraus
Justin Case
 
Sehr geehrter Herr Argan!
Wohl weiß ich Ihr bereitwilliges Angebot zu schätzen, Ihrem Klub beizutreten. Dafür möchte ich Ihnen danken. Jedoch kommt eine solche Mitgliedschaft für mich derzeit nicht in Betracht. Bitte verstehen Sie dies nicht als Zweifel an den Fähigkeiten Ihrer Organisation oder Ihrer Person. Meine Entscheidung fußt allein darauf, daß Ihre Kompetenzen sich nicht mit meinem Anforderungsprofil überschneiden. Insbesondere ist für mich nicht ersichtlich, wie sich eine Mitgliedschaft förderlich auf meine Lateinkenntnisse auswirken, oder die Aussicht auf Geschlechtsverkehr mit meiner Mitbewohnerin verbessern sollte.
Gewiß werden Sie aber schon bald andere Kandidaten für Ihr Projekt begeistern können.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft viel Erfolg und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Justin Case
[H.H. kommentiert: Mir ist ganz recht, wenn meine Leser sich nicht zu Vereinen zusammenschließen, um so eventuell mehr Einfluß auf www.hochofen.de zu gewinnen. Und wenn Sex und Latein Ihre größten Sorgen sind, führende Homeboys empfehlen hier ars amatoria, gibts auch zweisprachig. Zuschriften an Henri Hochofen sind, wie schon viele feststellen mußten, immer offene Briefe. ]
Reiner S. Samstag, 17. Juli 2004 16:04 Uhr
Aufreißtipps
Henri
mir ist jetzt klar, woran Du leidest. Daß man Dein Stigma nicht sieht. Und nicht nur das: Du kannst weder hoffen, darauf angesprochen zu werden noch willst Du darüber sprechen. Und welche normale Frau versteht deshalb, daß für Dich ein normaler Straßencaféstuhl Dein Kreuz ist ?
Reiner
[H.H. kommentiert: Drum schreib ich doch das Tagebuch.]
Herr Argan vom Frustclub Donnerstag, 22. Juli 2004 19:52 Uhr
Lieber Herr Hochofen,
lieber Herr Case,
wir haben keine Fähigkeiten. Wir stellen keinerlei Kompetenz an sich dar.
Weder sind wir organisiert, noch fördern wir. Auch sind wir keine
verbindende Plattform gegen oder für irgendetwas oder begehren Einfluß.
Wir wissen lediglich, daß Sie, in Ihrer Art des Strebens nach
sexueller Selbstverwirklichung und humanistischer Bildung, hoffnungslos Hoffende
sind.
Die Zeit wird Sie zu uns führen.
Herr Argan
[H.H. kommentiert: Das sieht mir alles sehr nach de-me-ego-facio-coniecturam aus. Zur sexuellen Selbstverwirklichung braucht es lediglich eine epikureische Abwägung zwischen Masturbation und venerischem Erkrankungskreis. Möge der Tod der Zeit ein Schnippchen schlagen.]
Homeboy Number Four Freitag, 12. August 2004 11:42 Uhr
hochofen scheitert an unterscheidung der zeiten. imperfekt und perfekt sind mindestens zweierlei.
[H.H. kommentiert: Nobody is perfect. Man wird doch noch einen Juristen zitieren dürfen. Bitte keine Polemik und unbelegten Vorwürfe. Bin mir der Zeiten voll bewußt.]
Reiner S. Freitag, 24. September 2004 15:10 Uhr
hätte lust zu schauen, ob Anna Karenina wieder da ist ...
Reiner
[H.H. kommentiert: 21:00 Uhr im Tolstoi.]
Homeboy Number Four Mittwoch, 29. September 2004 13:58 Uhr
was für eine große Gnade mir da mal wieder zuteil wurde, Danke!
#4 (:0)
[H.H. kommentiert: Es war die Karte des Oberstaatsanwalts, aber der Wille Gottes.]

 
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